Wie kann man am Börsenhandel teilnehmen?
Bevor Sie Ihre erste Order platzieren: Verstehen Sie die wichtigsten Handelsplätze und Ordertypen. So vermeiden Sie überraschende Kurse und schützen Ihre Anlage.
Was beim Börsenhandel passiert.
Eine Order an der Börse läuft in Sekundenbruchteilen: Ihr Broker leitet den Auftrag an einen Handelsplatz weiter. Dort treffen Kauf- und Verkaufsaufträge in einem zentralen Orderbuch aufeinander und werden über einen elektronischen Algorithmus zusammengeführt – das Match.
Der entscheidende Faktor für Sie als Privatanleger sind Liquidität und Spread: Je mehr Marktteilnehmer aktiv handeln, desto enger ist die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs – und desto fairer Ihr Ausführungspreis.
Die wichtigsten deutschen Börsenplätze.
Xetra
Die elektronische Handelsplattform der Deutschen Börse. Höchste Liquidität für deutsche Aktien, sehr enge Spreads.
Gettex
Münchner Handelsplatz, mittlerweile Standard bei Mobile-Brokern wie Scalable Capital. Niedrige Kosten, gute Liquidität.
LS Exchange
Hamburger Premium-Handelsplatz, der Standardplatz bei Trade Republic. Direkter Market-Maker-Handel.
Tradegate
Berliner Handelsplatz, beliebt bei comdirect und Consorsbank. Lange Handelszeiten bis 22 Uhr.
Vier Ordertypen, die Sie kennen sollten.
Market Order
Sofort zum nächsten verfügbaren Preis. Maximale Ausführungssicherheit, dafür Kurs-Risiko bei volatilen Werten.
Limit Order
Ausführung nur, wenn Preis ≤ (Kauf) bzw. ≥ (Verkauf) Limit. Schützt vor schlechten Kursen, kann aber unausgeführt bleiben.
Stop-Loss
Verkauf, sobald Kurs unter Stop-Marke fällt. Klassisches Werkzeug zur Verlustbegrenzung.
Trailing Stop
Stop-Loss, der dem Kurs nach oben folgt. Sichert Gewinne, wenn der Kurs läuft.
Broker für aktiven Börsenhandel
Broker für aktiven Börsenhandel folgt
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